Das war schon längst fällig!

Traumhafte Landschaften, leckeres Essen und viel Geschichte. Das alles findest du in Italien und ganz besonders in der Toskana. Die Toskana ist bekannt für ihre hügeligen Landschaften, die Zypressen gesäumten Straßen und den vielen Weinanbaugebieten.

Es war schon längst fällig, dass ich dir nun endlich einmal von meinem Roadtrip im letzten Jahr erzähle. Im Juni ging es los auf meinen Toskana Roadtrip.

Es war traumhaft. Was ich alles gesehen habe auf meiner Reise erfährst du weiter unten.

 

Roadtrip Toskana – Die Route

Auf den ersten Blick vielleicht etwas verrückt, die Strecke von Berlin in die Toskana zu fahren. Denn die ersten beiden Tage haben wir nur mit der Anreise verbracht und haben uns zwei Übernachtungen, einmal bei München und einmal in Südtirol gegönnt. Die erste Etappe von Berlin nach München war auch die anstrengendste. Autobahn fahren in Deutschland unterscheidet sich schon mal deutlich vom Autobahn fahren in Italien. Klar, Italiener können auch drängeln, aber das Fahren in Deutschland empfinde ich trotzdem stressiger.

Ein weiterer Vorteil, die Route mit dem eigenen Auto zu machen, ist, dass du keinerlei Gepäckbeschränkungen für einen evtl. Flug hast. Im Grunde kannst du dein Auto voll packen bis oben hin. Haben wir auch gemacht. Verkehrssicher sollte es natürlich trotzdem sein. 😉  War es auch bei uns. Aber dennoch kannst du mit deinem Auto einfach mal unterwegs Halt machen und noch die ein oder andere Leckerei in Form von Olivenöl, Speck und Bombardino (Spezialität in Südtirol: Eierlikör mit Rum) einpacken.

Wir waren insgesamt 18 Tage unterwegs und sind über Südtirol in das kleine Städtchen Donnini angereist, von wo wir dann unseren Tagesausflug nach Florenz unternommen haben. Von dort ging es über Arezzo in die Nähe von Perugia (in Umbrien), wo wir einen Halt im Hotel Ripa Relais Colle del Sole gemacht haben. Assisi stand auf der Wunschliste meines Freundes ganz oben.

Von dort ging es weiter in die südliche Maremma, allerdings nicht ohne einen Abstecher nach Siena und Montalcino unternommen zu haben. Angekommen in Magliano in Toscana verschlug es uns von dort auf Zwischenstopps nach Porto Santo Stefano, Porto Ercole und Talamone. Am nächsten Tag standen dann noch Scansano und Pitigliano auf dem Programm.

Weiter ging es von hier zu einem kleinen Strandaufenthalt in Marina di Pietrasantra, nicht ohne vorher auch noch Pisa besucht zu haben.

Schließlich ging es auf der letzten Etappe über Lucca an den wunderschönen Gardasee, wo wir nach 2 Nächten schon wieder Richtung Deutschland aufbrechen mussten.

Schauen wir uns mal die Stationen genauer an.

 

Berlin – München – Südtirol 

Von Berlin nach München ging es mit einer Zwischenübernachtung im NH Hotel Unterhaching nach Südtirol, genauer gesagt in den Ort Levico Theme (auf Deutsch: Löweneck). Auch hier hatten wir nur eine Zwischenübernachtung vorgesehen, denn die Reise sollte ja nicht in Stress ausarten. Also ging es schön gemütlich nach einem Frühstück in meinem ehemaligen Wohnort Unterhaching auf die Autobahn Richtung Italien.

Vorbei an der imposanten Bergwelt der Alpen haben wir dann auch fast die erste Mautstelle in Italien übersehen. Plötzlich war sie da und wir mussten uns erst einmal konzentrieren, in die richtige Fahrspur zu kommen. Hat aber alles geklappt, nach ein paar kleinen Schweißtropfen, die sich auf meiner Stirn gebildet haben, ging es nun weiter zu unserem nächsten Hotel Bellavista Relax in Levico Therme.

Levico Theme empfing uns mit einem schmuddeligen Regenwetter und verabschiedete uns am nächsten Tag mit herrlichsten Wetter, genau so wie ich es mir für meinen Toskana Roadtrip vorgestellt habe. Bevor es allerdings wieder auf die Autobahn Richtung Florenz ging, machten wir noch einen kleinen Abstecher durch den Ort und an den Lago di Levico.

 

Übernachtung im Bellavista Relax Hotel in Levico Therme

Das Bellavista Relax Hotel war ja nur als Zwischenübernachtung gedacht, daher machte es auch nichts aus, dass wir „nur“ ein unrenoviertes Zimmer erhalten haben. Wir konnten übrigens bei Anreise wählen, ob wir lieber wie reserviert das unrenovierte haben möchten oder doch lieber das modernere. Für eine Nacht war unser Zimmer mehr als ausreichend, nur die Suche nach einer zweiten Steckdose war vergeblich. Alles in allem aber ein sehr angenehmes Hotel.

Südtirol – Florenz

Von den beeindruckenden Alpen wurde es nun flacher je weiter wir gen Florenz fuhren. Das Wetter immer schöner und die Sonne schien immer fröhlicher, so hatte es den Anschein. Ich konnte die Toskana schon fast riechen. Meinte ich zumindest. Denn das, was ich roch, war der Gestank der Autoabgase auf der Autobahn. Doch davon unbeeindruckt drängte sich die Toskana mit ihren hügeligen Landschaften immer mehr in Bewusstsein. Bald sollte ich ankommen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Hinter Bologna schlängelte sich die Landschaft in immer kurvigeren Strecken und Bergen und schon bald ging es von der Autobahn runter in die typischen Straßen der Toskana. Hoch und runter, Kurve rechts, Kurve links, Berg hoch und wieder runter. Wer einen empfindlichen Magen hat, für den wird das sicherlich eine Herausforderung. Etwas durchgeschüttelt von den vielen Kurven und Steigungen sind wir dann endlich in Donnini angekommen, unsere Station für die nächsten drei Tage.

Von Donnini ging es zu einem wunderbaren Tagesausflug nach Florenz, das von hier wirklich nur ein Katzensprung entfernt liegt und wunderbar mit dem Auto wieder über Kurven und Hügel erreichbar ist. Mit dem Auto nach Florenz reinzufahren empfiehlt sich allerdings nicht, aber es gibt am Rande von Florenz einen günstigen Parkplatz, der gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist.

Florenz als Hauptstadt der Toskana darf natürlich nicht auf einem Roadtrip fehlen, allerdings ist Florenz nicht mein Favorit der Städte in der Toskana. Ein Besuch reicht definitiv, in dem man die touristischen Ziele wie die Uffizien abklappert. Mein Highlight war allerdings die Aussicht von der Piazzale Michelangelo. Ich liebe tolle Aussichten auf Städte und hier ist definitiv ein toller Ort zum Träumen. Mehr dazu hier.

 

Übernachtung in der Villa Pitiana in Donnini bei Florenz

In Donnini verbrachten wir 3 Nächte in der Villa Pitiana. Ich gebe zu, von außen eine Augenweide. Ein prachtvolles Gebäude, das regelrecht dazu einlädt von Adligen zu träumen, die hier vielleicht einmal ein und aus gegangen sind. Das, was mich von außen erfreute, setzte ich leider im Inneren auf dem Zimmer nicht fort. Ausführlicher habe ich hier etwas dazu geschrieben. Ich war enttäuscht und kann dieses Hotel nicht wirklich empfehlen. Schade.

Florenz – Perugia (Umbrien)

Unsere nächste Unterkunft sollte sich bei Perugia befinden. Bis wir dort angekommen sind, sollten wir erst einmal Bekanntschaft mit den weniger gut ausgebauten Autobahnen (ohne Maut) und Straßen machen. Nun kam nach dem Kurve rechts, Kurve links, Hügel rauf und runter auch noch Schlagloch ausweichen dazu. Wobei ich mich unterwegs fragte, wo das Schlagloch anfängt und die Straße aufhört. Dementsprechend langsam ging es vorwärts. Schön war die Fahrt sicherlich nur für den Beifahrer. Als Fahrer sieht man nicht viel von der Landschaft sondern versucht das Auto in akrobatischer Art und Weise über die Schlaglochlandschaft zu manövrieren.

Arezzo

Als Zwischenhalt haben wir uns Arezzo ausgesucht. Eine gute Idee. Arezzo ist es auf jeden Fall Wert, Halt zu machen. Wir hatten sogar das Glück (na gut, ich vorab recherchiert, so ganz zufällig waren wir nicht in Arezzo) ein Spektakel, das zweimal im Jahr dort stattfindet zu erleben. Schau mal hier rein, hier habe ich bereits mehr über Arezzo und di Giostra del Saracino geschrieben.

 

Assisi

Auf einem Halbtagesausflug verschlug es uns am nächsten Tag nach Assisi. Hätte gar nicht gedacht, dass dieses kleine Städtchen doch so charmant sein kann. Von dem modernen Parkhaus am Rande der Altstadt und hoch oben in Assisi ging es nun zu Fuß die etwas ansteigenden Wege nach oben zur Basilica di San Francesco d’Assisi. Eine tolle Aussicht über das umbrische Tal bot sich uns. Die Sonne schien munter vor sich hin und nur ganz weit weg konnte man das Gewitter, das im Anmarsch war, erahnen.

Der Besuch der Basilica ist unbedingt empfehlenswert. Eine so schöne Kirche habe ich nicht so oft gesehen. Die Basilica war übrigens sehr gut bewacht, Polizei und Militär waren vertreten. Und sogar beim Reingehen auf den Vorplatz wurden vorab Rucksäcke und Taschen überprüft. Mehr zu Assisi kannst du hier nachlesen. Leider kamen auf dem Spaziergang durch Assisi die Wolken und das Gewitter immer näher, so dass wir dann die prasselnden Regentropfen lieber vom Hotel aus betrachtet haben.

 

Übernachtung im Hotel Ripa Relais Colle del Sole bei Perugia

Unsere Unterkunft befand sich etwas abgelegen von Perugia und Assisi, als Luftlinie gar nicht mal soweit von der Hauptstraße entfernt, allerdings nur über eine langwierige und abenteuerliche Fahrt über teilweise nicht mal geteerte Wege zu erreichen. Auch hier sah das Hotel von außen schon sehr schön und gepflegt aus und dieses Mal konnte sich der Eindruck sogar ins Innere fortsetzen. Nichtsdestotrotz fanden wir das übliche 3-Sterne Italien Feeling in einem 4 Sterne Hotel vor. Alles in allem also nichts umwerfendes.

Perugia – Maremma

Die Maremma beschreibt eine Landschaft, die unter anderem die südliche Toskana umfasst. Auf der nächsten Etappe ging es nun in die südliche Toskana. Hier erlebte ich die Toskana pur. Unbeschreiblich schöne Straßen, die sich durch Weinanbaugebiete oder riesige Sonnenblumenfelder schlängeln und hinter jeder Kurve das Paradies vermuten lassen. Es ist einfach nur schön dort und ich bin die ganze Zeit nicht aus dem Staunen rausgekommen.

Siena

Von Umbrien ging es zunächst nach Siena, einer weiteren sehenswerten Stadt, die zwar ebenfalls touristisch sehr gut besucht ist, mir aber weit mehr gefallen hat wie Florenz. Im Mittelpunkt der Altstadt befindet sich der Piazza del Campo, auf dem das zweimal im Jahr stattfindende Palio di Siena veranstaltet wird. Eins der härtesten Pferderennen der Welt, in dem die verschiedenen Stadtteile Sienas gegeneinander antreten. Warum mir Siena gefällt, kannst du hier nachlesen.

 

Montalcino

Viel Zeit blieb nicht für Siena und so führte uns unsere Tour weiter nach Montalcino. Montalcino dürfte den Weinliebhabern ein Begriff sein. Hier wird der wunderbar schmeckende Brunello di Montalcino angebaut. Für Weinliebhaber ist dieses kleine Städtchen – und wo soll es anders liegen als auf einem Berg – ein wahres Paradies. Fast in jedem zweiten Lädchen lässt sich der Brunello aber auch anderer Wein aus der Region käuflich erwerben.

 

Unsere nächste Station war das Borgo Magliano Resort, das am Rande des Dörfchens Magliano in Toscana lag. Ein beschauliches Örtchen, das leider nicht wirklich etwas zu bieten hat als die umgebende Natur.

Porto Ercole, Porto Santo Stefano, Talamone

Ich wollte ans Meer. So kam es, dass wir uns auf den Weg in einige kleinere Dörfchen und Städtchen an der toskanischen Küste machten und Porto Santo Stefano, Porto Ercole und Talamone besuchten. Auch wenn diese kleinen Orte nicht wirklich spektakulär waren, so war die Fahrt dorthin und entlang der Küste schon wesentlich lohnenswert.

 

Monte Argentario

Die Sonne strahlte im besten Licht, das Meer glitzerte am Straßenrand und überall lag Blumenduft in der Luft. Das kleine Dörfchen Talamone liegt verwunschen und unscheinbar an der südlichen Spitze des Parco Regionale della Maremma. Ich wäre wahrscheinlich auch nie auf den Gedanken gekommen, dort hinzufahren, wenn mein Freund nicht recherchiert hätte, dass Talamone ein Schauplatz für einen Bond Film war. Das musste ich mir dann natürlich genau ansehen und konnte auch gleich das Borgo (zu deutsch: befestigter Ort) di Talamone entdecken, zu dem James Bond elegant wie immer mit dem Motorboot anreiste. Ein toller Ausblick auf das Meer war natürlich für mich inklusive.

Nicht weniger faszinierend war die Fahrt nach Porto Ercole und Porto Santo Stefano. Links und rechts der Straße ist nur Meer, einfach nur schön. Die beiden Orte liegen idylisch auf der Halbinsel Monte Argentario vor der Stadt Orbetello und gehören zur Gemeinde Monte Argentario, die immerhin zu den schönsten Orten Italiens gehören sollen.

 

Scansano

Mit den Eindrücken vom toskanischen Meer ging es am nächsten Tag weiter in das Landesinnere. Ziel war der Ort Scansano. Scansano… was? Eigentlich ist das ein kleiner verschlafener Ort und viel zu sehen gibt es dort nicht. Aber Weinliebhaber wird der Ort ein Begriff sein, denn der wunderbare Morellino di Scansano hat dort seine Herkunft.

Dieses Weinanbaugebiet, das sich südlich in der Toskana befindet, ist Geburtsort der roten Rebsorte Sangiovese, der auch Morellino genannt wird. Ein äußerst wohlschmeckender Rotwein, den ich vor einigen Jahren durch einen meiner weinliebenden Chefs kennen lernen durfte. Diesem Weinkenner und Italienliebhaber ist es zu verdanken, dass ich nun diesen unspektakulären Ort aufgesucht habe, um mich dort in der örtlichen Vinothek durch hervorragende Weine zu probieren. Es war ein Fest. Es muss ja wohl nicht erwähnt werden, dass ich unser Auto mit einigen Flaschen Wein und auch Olivenöl gefüllt habe. 😉

Wer nach Scansano kommt, kann getrost in die Enoteca Scansanese eintreten, tolle Produkte und eine klasse Beratung findest du dort.

 

Pitigliano

Voll bepackt mit italienischen Weinen ging es weiter in das Dörfchen Pitigliano – übrigens mein Favorit auf dem Roadtrip durch die Toskana. Pitigliano liegt hoch oben und die Anfahrt über die vielen kurvenreichen Straßen war nicht weniger spektakulär wie der Rest des bisherigen Trips. Oben angekommen erwartete mich ein kleines Städtchen mit mittelalterlichen Kern. Und der hat es in sich. So viele kleine Gässchen überall, eins schöner als das andere.

In jedes Gässchem mag man reinschauen, reinlaufen, es entdecken und mit Staunen wieder rauskommen. Ich bin bestimmt oft mit offenem Mund durch Pitigliano gelaufen, ich fand es einfach wunderschön. Parken ist übrigens kein Problem dort, wir haben schnell einen Parkplatz gefunden. Diese sind zwar kostenpflichtig, aber es ist einfach, ein Ticket am Automaten zu ziehen.

Übernachtung im Borgo Magliano Resort in Magliano di Toscana

Das Borgo Magliano punktete mit seiner tollen Lage inmitten der schönen toskanischen Landschaft. Früher war es bestimmt einmal ein schönes Resort. Wobei bei Resort sich bei mir auch andere Assoziationen auftun. Aber gut. Spartanisch und funktionell eingerichtet waren die Zimmer und das Restaurant im Resort konnte auch nicht mit der Küche andernorts mithalten. Also auch hier keine unbedingte Empfehlung. Irgendwie drängte sich mir der Verdacht auf, dass die Hotels in dieser Preiskategorie vom Mythos Toskana leben und geben sich dementsprechend nicht wirklich Mühe.

Maremma – nördliche Toskana

Die nächste Etappe stand am kommenden Tag auf dem Plan. Von der südlichen Toskana ging es nun langsam Richtung Heimat, aber nicht ohne einen Stopp an der Küste der nördlichen Toskana zu machen. Hier sollte es endlich an den Strand gehen. Füße hoch und Sonne genießen. Haben wir dann auch getan.

Pisa

Nach Pisa muss man doch fahren, oder? Nein, muss man nicht. Wir haben es trotzdem getan um uns den Schiefen Turm von nahem anzuschauen. Ok, der Turm ist sehenswert. Das war’s aber auch schon. Ich fand das Getümmel der Touristenmassen schrecklich. Dass es in Italien Touristen außer mir gibt, ist klar. Aber diese Veranstaltung dort war zu viel des Guten. Das kann man sich getrost sparen.

Immerhin hatte der Ausflug nach Pisa ein Gutes. Wir haben dort ein kleines Lädchen entdeckt, in dem wir leckerste Fenchel Salami gefunden haben. Ohne Witz, sehr lecker. Was mir den Aufenthalt dort ein wenig versüßt… ähm… erträglicher gemacht hat.

 

Marina di Pietrasanta

Das Meer rief, also rief ich zurück. Und schon bald machten wir uns auf den Weg nach Marina di Pietrasanta, einem Badeort an der toskanischen Küste. Dort fanden wir einen Strand vor, der so sein sollte, wie man sich einen Strand in Italien eben so vorstellt. Ewig lang und breit mit tausenden Sonnenschirmchen und Sonnenliegen sowie geschäftstüchtigen Italienern, die dir die kleinste Liege am hinteren Ende des Strandes andrehen.

Es war trotzdem eine schöne Zeit in Marina di Pietrasanta, die auch langsam die Rückreise nach Deutschland einläutete.

 

Übernachtung im Hotel Andreaneri in Marina di Pietrasanta

Das Hotel Andreaneri war ein sehr angenehmes Hotel. Das Zimmer war zwar klein, aber im Gegensatz zu den restlichen Hotels in der Toskana sehr einladend und gemütlich. Wir haben dort 3 Nächte verbracht und konnten nichts negatives finden. Das Hotel ist vor allem abends, wenn man im Hotel essen möchte, was ich empfehlen kann, sehr gut organisiert. Alles in allem war es ein schöner Aufenthalt am Meer in einem guten Hotel.

Nördliche Toskana – Gardasee

Nach einigen erholsamen Tagen am Meer ging es nun weiter Richtung Gardasee. Aber halt, wir waren noch nicht in Lucca. Diese kleine Städtchen stand ebenfalls noch auf unserer Liste, also fuhren wir auf dem Weg nach Toscalano-Maderno am Gardasee nach Lucca.

Lucca

Wie sich herausstellte, eine gute Idee. Lucca hat mich auch gefesselt, obwohl wir nur eine Stunde Aufenthalt gemacht haben. Das Städtchen mit dem hübschen Altstadtkern und der bekannten Piazza dell’Anfiteatro ist auf jeden Fall eine weitere Reise wert und wird auf definitiv noch einmal angesteuert, sobald es wieder in die Toskana geht.

 

Toscalano-Maderno

Das kleine Örtchen Toscalano-Moderno am westlichen Gardasee Ufer war die nächste Station, wo wir zwei Nächte verbrachten. Hier ging mir auch so langsam die Puste aus. Auch wenn der Roadtrip sehr schön war, war er auch irgendwo anstrengend, so dass wir den Aufenthalt am Gardasee nutzten, um die Füße hoch zu legen und die Aussicht auf den Gardasee zu genießen.

Ein Versprechen mussten wir aber noch abgeben: das Versprechen, wieder zu kommen. Alleine die Fahrt um den Gardasee war es wert, diesen Weg genommen zu haben. Traumhaft. Ich kann verstehen, dass die süddeutsche Bevölkerung gerne einen Abstecher zum Gardasee unternimmt. Die Entfernung ist von München aus gering und gut an einem halben Tag zu meistern.

 

Übernachtung im Hotel Villa Maria au Lac in Toscalano-Maderno

Ein Hotel nach meinem Geschmack. Auch wenn es direkt an der Durchfahrtsstraße lag, war es dennoch ruhig. Im Zimmer habe ich nichts vom Verkehr gehört. Apropos Zimmer: Besser hat es uns die ganze Zeit nicht getroffen. Ein Hotel, in dem man entspannt einige Tage verbringen kann. Das Hotel liegt direkt am See, wo man es sich auf den hoteleigenen Liegen gemütlich machen kann.

Das Hotel war gut gebucht, aber dennoch nicht überfüllt und so konnten wir es uns fast ungestört am See gemütlich machen. Abends haben wir einmal im Hotel gegessen, was ich allerdings nicht unbedingt empfehlen kann. Es war lecker, aber sehr teuer. Am zweiten Abend sind wir in die Pizzeria, die direkt gegenüber dem Hotel liegt, gegangen und haben günstig und gut gegessen.

Gardasee – München – Berlin 

Arrivederci, Lago di Garda! Arriverderci, Italia! Arriverderci, Toscana! Wir mussten Abschied nehmen von Italien und von unserem Toskana Roadtrip. Es ging nun wieder über Unterhaching nach Berlin.

Hat dir der Toskana Roadtrip gefallen und möchtest selbst gleich losfahren? Was hält dich auf? Plane deinen eigenen Roatrip und genieße die wundervolle Toskana.

Du bekommst nicht genug von der Toskana?

Dann findest du hier meine ausführlichen Artikel zu einigen Stationen auf meinem Toskana Roadtrip.

Siena: Zwischenstopp in der Toskana

Assisi – ein Halbtagesausflug in Umbrien

Vorsicht vor GPS Briefmarken in Italien

Arezzo im Juni besuchen

Toskana Rundreise – 18 Tage Tour mit dem Auto

Ein Tag in Florenz

Hotel Villa Pitiana bei Florenz 

Übrigens: bei Katja vom Wellspaportal bin ich mit weiteren tollen Tipps zur Toskana fündig geworden. Schau doch mal in ihren Beitrag rein und lass dich auf eine Genussreise von ihr mitnehmen.

 

Noch mehr Roadtrip gefällig?

Bekommst du auch nicht genug von einem Italien Roadtrip? Dann habe ich einen Tipp für dich. Ich bin nämlich ganz neidisch auf den Roadtrip, den Anita vom „Gailtal on Tour Blog“ gemacht hat. Sie ist auch großer Roadtrip Fan. Mit ihrem Mini ist sie erst letztens durch das nördliche Italien gecruist. Toll, da wäre ich gerne im Kofferraum mitgefahren. 😉  Was sie mit ihrem Mini erlebt hat, erzählt sie dir hier.

Bei Barbara von Barbaras Reisen habe ich noch mehr Italien gefunden. Barbara nimmt dich auf ihre Rundreise durch Norditalien.

Dieser Artikel war schon längst fällig.

Ich bin froh, dass mich Tanja von Spaness mit ihrer Blogparade dazu inspiriert hat, diesen Artikel endlich zu verfassen. Warst du vielleicht auch schon einmal in der Toskana und hast noch einen tollen Tipp? Dann erzähle mir doch in den Kommentaren davon.

 

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