Zum ersten Mal…

… geht es nach Barcelona.

Wirklich erstaunlich. Aber ich war noch nie in Barcelona.

Dabei ist es doch eins der TOP Reiseziele, wenn man sich so umhört und hier und da liest. Auch bei meiner Recherche vorab habe ich viele Blogger gesehen, die Barcelona nicht gerade das erste Mal gesehen haben und dementsprechend viele Tipps parat hatten.

Damit ich also bestens auf meine kommende Wochenendreise nach Barcelona vorbereitet bin, habe ich 7 Reiseblogger nach ihren persönlichen Tipps gefragt. Herausgekommen sind die folgenden tollen Barcelona Tipps.

Ich bin schon selbst gespannt, welchen der Barcelona Tipps ich selbst ausprobiere. Für alles wird die Zeit leider zu knapp. Kommst du mit?

 

Barcelona Tipps Nr. 1: Bunker del Carmel

Wer gerne fotografiert oder auch nur einfach gerne schöne Aussichten genießt, sollte in Barcelona unbedingt den „Bunker del Carmel“ einen Besuch abstatten.

Dieser Aussichtspunkt, der sich auf den Ruinen einer ehemaligen Luftabwehranlage befindet, liegt etwas abseits der klassischen Touristenattraktionen und gilt noch als Geheimtipp im sonst so überlaufenen Barcelona.

Zu erreichen ist der Aussichtspunkt am besten mit dem Bus (V17). Danach folgt noch ein recht steiler Aufstieg von etwa 20 Minuten, bis man auf der Aussichtsplattform angekommen ist. Die Mühen werden allerdings belohnt, denn von dort offenbart sich dir ein grandioser 360 Grad Blick über eine der wohl schönsten Städte der Welt.

Bezüglich Sicherheit braucht man sich keine Sorgen machen, denn das Plätzchen ist auch bei Einheimischen sehr beliebt und wird gerne als Picknickspot oder Location für das erste Date genutzt. Trotzdem ist der Bunker del Carmel weit davon entfernt, überlaufen zu sein und man kann dort wirklich sehr entspannte Stunden abseits des Trubels genießen.

Wer gerne fotografiert, kommt voll auf seine Kosten, denn von hier lassen sich wohl die besten Panoramen der Stadt schießen. Besonders bei Nacht ist der Anblick schlicht atemberaubend!

 


Lisa liebt das Reisen und die Fotografie und schreibt auf imprintmytravel über ihre beiden Leidenschaften.

 

 

 

Barcelona Tipps Nr. 2: Der Güll Park

Der begnadete Architekt Antoni Gaudi wurde im Jahre 1900 beauftragt, den Güell-Park zu konzipieren und auszulegen. Der Park wurde Gaudis bunteste Schöpfung: Neben fantasievollen Steinkonstruktionen und Mosaiken ist er vor allem durch seine einzigartigen Gebäude weltberühmt geworden. Ursprünglich sollte der Park ein eigenes Viertel mit Häusern, Villen und einem Marktplatz werden.

Die frische Luft, weit weg von den Fabriken und die tolle Aussicht sollte man hier in vollen Zügen genießen können. Beim Bau des Güell-Parks achtete Antoni Gaudi darauf, den Park in die bestehende Natur einzufügen. Natürliche Hügel wurden beim Bau mit einbezogen und in die Architektur integriert.

Schlussendlich wurde das Projekt jedoch zu teuer und ließ sich nicht mehr finanzieren. Trotzdem ist der Teil des Park, der realisiert werden konnte, heute eines der größten Highlights der Stadt und mein absoluter Geheimtipp.

Im Mittelpunkt des Parks steht die riesige Terasse La Placa. Von ihr aus hat man einen großartigen Blick über die Dächer Barcelonas! Auf dem großen ovalen Platz kann man viele kleine Kunstwerke und Schätze finden, denn er ist ein zentraler Treffpunkt für Besucher, Musiker, Maler und Straßenkünstler. Der Zutritt zu der Terrasse kostet Geld, den Rest der Parks kann man kostenlos besuchen.

 


Ich heiße Esther und bin Studentin, Buchautorin und Reisesüchtige. Ich liebe den Orient, Orte abseits der typischen Touristenpfade und traditionelles Essen. Auf meinem Blog „Esther’s Travel Guide“ erfahrt Ihr praktische Tipps für Reisen durch über 50 verschiedene Länder!

 

Barcelona Tipps Nr. 3: Parc de la Ciutadella 

Wenn ich bei einem Städtetrip unterwegs bin, suche ich mir auch gern mal einen Ort, wo ich ein bisschen Ruhe finden und Pause machen kann. In Barcelona ist der Parc de la Ciutadella dafür toll. Hier kommen auch viele Einheimische in ihrer Freizeit her, liegen in der Sonne, lesen ein Buch oder machen Musik.

Der Park liegt in der Nähe des Arc de Triomph und bietet viele schattige Plätze und auch einen kleinen See, auf dem man Boot fahren kann. Am schönsten fand ich aber den Brunnen „Font de la Cascada“, der schon alleine einen Besuch wert ist.

 


Melanie schreibt auf Mosaiksteine über veganes Reisen und Rezepte aus aller Welt.

 

 

 

Barcelona Tipps Nr. 4: Sardana

In Barcelona wird regelmäßig am Sonntagmittag auf dem Platz vor der Kathedrale La Seu getanzt. Ja, tatsächlich, hier versammeln sich Alt und Jung um die Sardana zu tanzen. Sardana ist ein katalanischer Volkstanz. Seine Bedeutung ist aber tiefer: die Katalanen unterscheiden sich in Traditionen und Kultur vom übrigen Spanien.

Nicht zuletzt deshalb gibt es immer noch Bestrebungen für ein unabhängiges Katalonien. Franco hatte viele katalanische Traditionen verboten, darunter natürlich auch die Sardana. So gesehen ist der folkloristische Tanz an jedem Sonntag auch ein Stück weit eine politische Demonstration.

Die Tänzerinnen und Tänzer fassen sich im Kreis an den Händen, wie in einem Reigentanz bewegt sich der Kreis links und rechts herum, in unterschiedlichem Tempo. Für die Musik sorgt die Cobla auf den Stufen zur Kathedrale, ein elfköpfiges Orchester mit einer Musikerin, die mit der Linken eine Einhandflöte „Flabiol“ und mit der rechten Hand eine kleine Trommel, die am linken Unterarm befestigt ist, spielt.

Außerdem gibt es Holz- und Blechbläser sowie einen Kontrabass. Es gibt auf dem Platz sehr schnell sicher 5-6 Reigen, immer wieder gesellen sich neue Tänzer hinzu, nachdem sie ihre Jacken, Taschen in der Mitte des Kreises abgelegt haben. Bunt mischt sich Jung und Alt – ein beeindruckendes Erlebnis.

 


Ich schreibe auf Zypresseunterwegs zum Reisen in Europa, Südafrika und der Welt. Ich reise gelegentlich allein, meistens allerdings gemeinsam mit meinem Mann. Er benutzt einen Rollstuhl, daraus resultiert ein Schwerpunkt des Blogs bei barrierefreien Reisen.

 

Barcleona Tipps Nr. 5: Pura Brasa

Im März 2015 hatten sich mein Freund und ich auf einen kleinen Städtetrip nach Barcelona begeben. Ein Highlight auf dieser Reise war definitiv ein Lokal, was ich von einem ehemaligen Arbeitskollegen empfohlen bekommen habe und euch nicht vorenthalten kann. Dieses Restaurant heißt Pura Brasa und befindet sich auf der Rambla de Catalunya. Also mitten im Herzen von Barcelona.

Die Location bzw. die Atmosphäre an sich strahlt so ein Willkommensgefühl aus – Wahnsinn. Zumindest war es so bei uns beiden so. 🙂 Diese Lokalität ist außerdem eine europäische, mediterrane Küche und soweit ich mich erinnern kann, ein wenig mehr Fleisch lastig.

Kann sich allerdings in den 2 Jahren auch schon wieder geändert haben. Wir haben uns damals für einen Burger mit Pommes und Steak+Kartoffelecken entschieden. Mein absoluter Favorit ist und bleibt aber natürlich der Nachtisch. Ein Schokomuffin (sogar mit Schokofüllung) der dazu noch mit Schokosoße überzogen ist und einer Kugel Vanilleeis als Topping. Yummy. Wer Schokolade liebt, sollte diesen Nachtisch auf jeden Fall probieren.

Noch nirgendwo habe ich sonst so einen leckeren Schokomuffin als Nachtisch gegessen. <3 Natürlich war auch das andere Essen, das wir hatten, sehr lecker und somit eine Empfehlung wert.

Wenn ihr also mal in Barcelona seit und einen Platz zum Essen sucht, begebt euch ins – Pura Brasa!

 


Hey. Ich heiße Isabel und bin verliebt in das Land Australien, entdecke derzeit aber auch sehr gerne Europa auf den unterschiedlichsten Wegen. 🙂 Auf meinem Blog immerwoanders könnt ihr mehr über mich und meine Reisen erfahren.

 

Barcelona Tipps Nr. 6: Tibidabo – Barcelona von oben

Ich liebe es, mir Städte von oben anzusehen. Daher zählt der Tibidabo auch zu meinen Lieblingsplätzen in Barcelona. Er ist der von weitem gut sichtbare Hausberg der katalanischen Hauptstadt und mit 512 Metern auch der höchste „Gipfel“ der Serra de Collserola. Das ist immerhin hoch genug, um an einem Tag mit guter Sicht auf der einen Seite auf das Mittelmeer an der Costa Brava und auf der anderen bis zu den „richtigen“ Berggipfel der Pyrenäen zu blicken.

Bekannt und vom Stadtzentrum aus gut erkennbar ist der Tibidabo vor allem durch die Kirche Sagrat Cor mit der großen Christusstatue am Dach. Etwas kurios ist, dass sich direkt vor der Kirche auch ein Vergnügungspark befindet, der bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts eröffnet wurde und somit als ältester Themenpark Spaniens gilt. Geöffnet ist er allerdings nur an Wochenenden, was wir wohl besser vor unserem Besuch recherchiert hätten. Ebenso fährt auch die Standseilbahn „Funicular de Tibidabo“ (im Februar) nur an Samstagen und Sonntagen.

Wer bequem auf den Tibidabo kommen möchte, kann dazu aber auch in einen Bus der Linie 111 oder auch in den „Tibibus“ (T2) einsteigen, der ab dem zentralen Plaça de Catalunya bis direkt bis zur Aussichtsplattform hochfährt. Wir bevorzugen hingegen den Aufstieg zu Fuß und wandern in knapp 1,5 Stunden von Vallcarca aus bis zum Gipfel.

 


Auf Travel Pins schreibt Florian gemeinsam mit seiner Partnerin Corinna über Aktiv- und Genussreisen. Nach einer Wanderung oder Mountainbike Tour noch richtig gut und authentisch essen gehen oder Möglichkeiten zum Entspannen gesucht? In ihrem Blog wirst du fündig und erhältst außerdem praktische Tipps zu Anreise, Unterkunft, Aktivitäten und sonstige Empfehlungen für die Region.

 

Barcelona Tipps Nr. 7: Hospital de la Santa Creu i Sant Pau

Wenn es um die Architektur Barcelonas geht, denken immer alle sofort an Antoni Gaudí. Neben Gaudí gibt es aber noch einen weiteren berühmten Architekten des Modernisme: Lluís Domènech i Montaner. Mein absoluter Top-Tipp für Barcelona ist daher der Besuch des ehemaligen Krankenhauses Hospital de la Santa Creu i Sant Pau. Ja, richtig gelesen, ein Krankenhaus.

Domènech hat nämlich das Meisterstück vollbracht, einen Klinikkomplex zu erschaffen, der einerseits die höchsten medizinischen Standards erfüllte, zugleich aber auch einer Wohlfühloase gleich kam. Dahinter steckte der Gedanke, dass das seelische Wohlbefinden der Patienten ihren medizinischen Genesungsprozess fördere.

Die 27 Einzelgebäude der Klinik liegen daher wunderschön in einer Parkanlage eingebettet, in der Blumen blühen und Orangenbäume wachsen. Innen wie außen sind die Pavillons reich verziert und wirken eher wie kleine Paläste denn wie ein Krankenhaus. Verbunden sind die Gebäude im Übrigen mittels unterirdischer Gänge – praktisch, genial und unsichtbar. Seit 1997 steht das Hospital de la Santa Creu i Sant Pau auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Wer dieses Meisterwerk, an dem Domènech bis zu seinem Tode in 1923 arbeitete, erleben möchte, geht einfach von der Sagrada Familia etwa 1 km in nördliche Richtung (Avenida de Gaudí). Tickets können vorab ganz einfach online gebucht werden. Kosten: 13 Euro, mit Führung 19 Euro. Das ist zwar kein Pappenstiel, aber die Führung ist sehr informativ und einfach empfehlenswert.

 


Nicole reißt regelmäßig aus, um Europa und manchmal auch die Welt zu entdecken. Gerne zu Fuß, seit dem Familienzuwachs meist im Camper. Outdoor-Erlebnisse und Familienreisen reichen sich in ihrem Blog ausreisserin.de die Hand.

 

Fazit

Barcelona hat natürlich viel zu bieten. Alle Barcelona Tipps hören sich einfach toll an und sind nach meinem Geschmack. Ganz gespannt bin ich natürlich auf die vielen Aussichtspunkte, die Barcelona zu bieten hat. Ich liebe tolle Aussichten von oben auf eine Stadt. Und ich hoffe, dass die Plätze dann doch nicht so überlaufen sind wie sie es vermuten lassen.

Ich halte dich auf dem Laufenden. Auf meinem Instagram Account nehme ich dich mit nach Barcelona und zeige dir schon von unterwegs die Orte, die ich besuche. Ich freue mich, wenn du dabei bist.

Vielen Dank an alle Reiseblogger, die mir ihre Tipps verraten haben.