London Tipps – Gibt es denn noch DEN Tipp für London?

Bald ist es wieder soweit für mich und es geht nach London. Nur ein Wochenende. Daher muss die Vorbereitung umso effektiver sein. Denn ich möchte möglichst viel, möglichst stressfrei sehen. Ha, was ja schon ein Widerspruch in sich ist. Ich werde mir daher dieses Mal, Orte heraussuchen, die möglichst nah beieinander liegen oder die schnell erreichbar sind.

Die typischen Sehenswürdigkeiten habe ich natürlich bereits gesehen, jetzt möchte ich die Ecken kennenlernen, an die vielleicht nicht so viele Touristen kommen oder die sonst in irgendeiner Art interessant sind.

Genau deswegen habe ich 13 Reiseblogger, die London ebenso lieben, nach ihren London Tipps gefragt. Hier sind sie nun.

 

London Tipps Nr. 1: Sky Garden – Grandiose Aussicht völlig kostenlos

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Du möchtest London von oben betrachten? Das ist einfach. Du könntest nun eine Fahrt mit dem London Eye machen oder „The Shard“ besichtigen. Doch beides ist nicht ganz günstig. Wie wäre es mit einer kostenlosen Alternative? Besuche doch einfach den Sky Garden.

Der Sky Garden ist Londons höchster öffentlicher Garten und befindet sich im 35. Stock des Walkie-Talkie-Gebäudes (20 Fenchurch Street), nur einen Drei-Minuten-Marsch vom Londoner Tower entfernt. Zusätzlich zum botanischen Garten in 155 Metern Höhe gibt’s eine Open-Air-Terrasse, ein Restaurant, eine Brasserie und zwei Bars. Der Sky Garden öffnet montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 21 Uhr.

Botanischer Garten, kostenloser Besuch im teuren London … wo ist da der Haken? Einen Haken gibt’s tatsächlich. Spontanbesuche sind unmöglich. Du kannst den Sky Garden nur nach vorheriger Anmeldung besuchen, was allerdings leicht übers Internet geht. Du solltest mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen rechnen.

 


round-up-london-die-bunte-christineDie bunte Christine – Heimatliebe küsst Fernweh“ ist ein Reiseblog, der sich schwerpunktmäßig mit London, dem italienischen Teil des Lago Maggiore und dem wunderschönen Ruhrgebiet, der Heimat der Blogbetreiberin, beschäftigt. Aber auch andere Reiseziele sind Thema der Seite. Christine freut sich nämlich immer, Neues zu entdecken und über Tipps ihrer Leser.

 

London Tipps Nr. 2 – Streetart in Brick Lane

Ich als Streetart Fan, habe in London mein Eldorado gefunden. Genau genommen im Londoner East End, in Brick Lane. Streetart hat mich schon immer fasziniert. Die Street Art in Brick Lane ist ehrlich und immer aktuell. Leider werden die Künstler viel zu selten gewürdigt. Oft werden die Murals (große Graffitis) mit Schmiererei gleichgesetzt.

Streetart von und mit PEZ

Streetart von und mit PEZ

 

In London haben die Streetart Artists eine Leinwand gefunden. In der ehemaligen Nachbarschaft des sagenumworbenen Jack the Ripper, entstand eine riesige Open-Air Galerie. Die Straßen rund um die gleichnamige Brick Lane sind durchsetzt mit Streetart. Hier tummeln sich Künstler wie PEZ, Banksy oder Ben Eine.

Aus der ganzen Welt reisen die Künstler an. Somit ist die Chance groß einen bei der „Arbeit“ zu erwischen. Ich hatte das Glück PEZ einem meiner Lieblingskünstler über die Schulter schauen zu dürfen. Dieser ist bekannt für Werke mit lachenden Fischen. Immer farbenfroh und auch mal passend zu aktuellen Themen.

Streetart von ROA

Streetart von ROA

 

Was das besondere an Streetart ist? Du weißt nie, was du zu sehen bekommst. Was heute noch auf Instagram trendet, kann morgen schon verschwunden sein. Eine Ausnahme in Brick Lane ist das Mural von ROA. Einer meiner Lieblingskünstler, der auf der ganzen Welt unterwegs ist. Bekannt ist ROA für seine realistische Darstellung von Tieren. So muss man sich nicht wundern, wenn er auch mal tote oder gehäutete Tiere darstellt. Immer im typischen und klassischen ROA-Style.

 


round-up-london-yummytravelJessica schreibt auf ihrem Blog yummytravel über ihre Reiseerlebnisse auf der ganzen Welt, gewürzt mit einer Prise Fotografie. Ihr Herz hat sie allerdings an ihre Heimat – den Ruhrpott, verloren.

 

 

London Tipps Nr. 3 – Londons wilder Osten

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Meine liebste Ecke in London ist das East End. Hier erwarten den Besucher keine klassischen Sehenswürdigkeiten, dafür Shopping, Food und Street Art. Früher Armenviertel und später für Bandenkriege berüchtigt, gehören die Straßen rund um die Brick Lane heute zu einer der angesagtesten Gegenden Londons. Mich fasziniert vor allem das Multikulti-Flair: Shoreditch und Whitechapel sind stark von südasiatischen Einflüssen geprägt.

Besonders voll und bunt wird es sonntags, wenn unzählige Märkte ihre Tore öffnen. So locken auf dem Gelände der Truman Brewery gleich sechs Märkte mit ihrem Angebot. Meine Favoriten sind hier der Sunday Upmarket und der Backyard Market. Auf beiden findet man individuelle Stücke. Kurioses und Vintage bietet ein paar Schritte weiter der Straßenflohmarkt Brick Lane Market.

Auf keinen Fall sollte man sich die exotischen Essensstände entgehen lassen. Ich habe mich hier um die halbe Welt geschlemmt: von den Niederlanden und Brasilien über Myanmar bis nach Äthiopien. Darüber hinaus gibt es unzählige gute Restaurants. Auf der Brick Lane selbst überwiegt die südasiatische Küche – nicht umsonst wird sie auch „Curry-Meile“ genannt.

Mir wird hier allerdings etwas zu offensiv um Kunden geworben. Wir haben unser Curry deshalb lieber im Lahore Kebab House in Whitechapel genossen. Hier herrscht zwar die Atmosphäre eines Schnellrestaurants – aber das Essen ist sehr gut und günstig. Außerdem darf man sich Folgendes nicht entgehen lassen:

  • • „Hot Salt Beef“ bei Beigle Bake auf der Brick Lane
  • • „Salted Caramel Chocolate Cake“ bei Pizza East

 


round-up-london-tips4travellersAuf Tips4Travellers dreht sich alles um individuelles Reisen – insbesondere Roadtrips. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf Europa, Südostasien sowie Nord- und Südamerika. Die Themen reichen von der Routenplanung über Informationen zu Unterkünften und Aktivitäten bis hin zu Restaurant- und Shoppingtipps.

 

London Tipps Nr. 4 – Fahrt über die Themse

Ich weiß sicher nicht so genau, ob mein Geheimtipp wirklich so geheim ist… Wahrscheinlich haben die meisten von euch schon von einer Fahrt über der Themse gehört, dennoch will ich euch die kurze Fährfahrt von Greenwich ins Zentrum der Stadt ans Herz legen.

Der Tag beginnt ganz gemütlich mit einem guten Englisch Breakfast und einer großen Tasse Kaffee. Dann schlendert ihr mit der Tube (wahlweise Auto oder Bus) zu den Docklands und lasst euch vom Charme des alten Hafenviertels verzaubern. Es folgt ein waghalsiger Spaziergang durch den Tunnel unter der Themse bis nach Greenwich, wo ihr erstmal über den großartigen Greenwich-Market laufen und ganz viel von eurem Geld verpulvern könnt. Glaubt mir, diese Tagesgestaltung lohnt sich auf jeden Fall – vorausgesetzt, ihr habt schon alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in London schon gesehen.

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Am Nachmittag dann könnt ihr eine Fähre besteigen und euch über die Themse zurück in die Stadt bringen lassen. Ihr fahrt an allen wichtigen Wahrzeichen der britischen Hauptstadt vorbei und könnt – wie in meinem Fall – einem enthusiastischen Fährkapitän dabei lauschen, wie er im reinen Cockney-Akzent von seiner Stadt schwärmt. Besonders im Sommer ist die Fahrt über die Themse ein absolutes Highlight eines jeden Londonbesuchs.

 


round-up-london-faszination-europaEine meiner größten Leidenschaften ist Reisen, eine andere Leidenschaft ist kreatives Schreiben, also dachte ich letztes Jahr: warum nicht beides kombinieren? So entstand 2015 mein kleiner Reiseblog Faszination Europa, den ich heute nicht mehr missen möchte. Auf meinem Blog schreibe ich über meine Reisen quer durch Europa. Da ich Flugangst habe, bewege ich mich gerne auf dem Kontinent. Die Entfernungen sind meistens gut mit Bus und Bahn zu überbrücken.

 

London Tipps Nr. 5 – Ein Spaziergang im charmanten Notting Hill

Du möchtest einfach mal raus aus dem hektischen Zentrum Londons? Dann kann ich dir nur einen Abstecher in den charmanten Stadtteil Notting Hill empfehlen.

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In Notting Hill gibt es so viele schöne kleine Boutiquen und Antiquitätenhändler, die zum Stöbern einladen. Wer einfach mal Lust hat in Ruhe durch schöne Straßen zu schlendern, ein paar Kulissen aus dem gleichnamigen Film fotografieren oder seine Zeit in einem guten Café verbringen möchte, der ist hier genau richtig.

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In der Portobello Road findest du Bäckereien, Cafés und viele kleine Boutiquen bei entspannter Atmosphäre. Für mich persönlich versprüht Notting Hill eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder warum dieser Stadtteil eine beliebte Kulisse für so viele Filme ist. Die tollen Häuser im viktorianischen Stil und die kleinen Straßen aus Kopfsteinpflaster machen Notting Hill eindeutig zu einem meiner Lieblingsspots in London.

Wie man am besten dort hinkommt: Fahre mit der U-Bahn bis zum Notting Hill Gate und spaziere von dort aus gemütlich in Richtung Portobello Road.

 


round-up-london-awayandabroadAuf AWAYANDABROAD berichtet Oliver über seine Erfahrungen auf Reisen und gibt zudem zahlreiche praktische Reisetipps.

 

 

 

London Tipps Nr. 6 – Kensington Gardens

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Wenn ich eine neue Stadt besuche und auf Stadtspaziergängen kennenlerne, liebe ich es, die Parks und grünen Flecken in der Stadt zu entdecken.In London habe ich bei einem meiner Morgenspaziergänge, bei dem ich gleich ganz früh losgezogen bin, eher zufällig die grüne Oase Kensington Gardens gefunden.

Während ich in aller Ruhe durch den Park streifte, begrüssten mich dort viele Jogger und Walker, über die Wiesen tobende grosse und kleine freche Hunde, andere Spaziergänger oder Kinder, die gemeinsam ein Fussballtraining absolvierten. Welch’ eine tolle Gelegenheit, die Einheimischen beim Abschalten vom täglichen Stress zu erleben!

Ruhe und Entspannung

Kensington Gardens ist auch ein perfekter Platz, um ein bisschen Ruhe in der lauten Stadt London zu finden. Diese himmlische Ruhe wird allerdings am “Round Pound”, einem kleinen See inmitten des Parks, durch ein wildes Geschnatter unterbrochen.

Am Rand des Wassers tummelt sich eine Vielzahl von Schwänen, Enten, Gänsen, Möwen, Tauben und Kohlraben. Eine friedliche und gleichzeitig sehr lebendige Stimmung empfängt den Spaziergänger dort. Ein aufgeregtes Durcheinander von schnatternden, trällernden, sich putzenden, fressenden und sich neckenenden Vögeln lässt einen tief in diesen Moment versinken! Umso mehr, als dass die Tiere sich von den menschlichen Beobachtern überhaupt nicht stören lassen. 

Genau dieser kleine, unscheinbare Ort bot mir genauso viel Entspannung, Freude und Erholung wie auch später ein Besuch im Ally Pally, wie die Londoner den im Norden der Stadt liegenden Alexandra Palace nennen. Im Ally Pally finden Veranstaltungen und Ausstellungen aus verschiedensten Bereichen statt. Sehr zu empfehlen sind dort der Besuch eines Darts- oder Snookerturniers. Mich fasziniert dabei, wie die Londoner sich für diese beiden bei uns eher unbekannten Sportarten begeistern können und richtig aus sich herausgehen!

Beides, Kensington Gardens und der Alexandra Palace, sind ideale Möglichkeiten, in den Alltag der Stadt einzutauchen und aus Sicht der Londoner zu erleben.

 


round-up-london-zufussunterwegsJana Wessendorf von zufussunterwegs ist Naturliebhaber, Wandermensch, Blogger und ein kleiner Schokoladenfan. Nach einigen Jahren Dauerlauf im Karriere-Hamsterrad ist sie nun zu Fuss unterwegs. Sie setzt sie sich erfolgreich für die Wiederentdeckung der Langsamkeit ein: im Alltag, in der Natur, beim Wandern und auf Reisen.

 

London Tipps Nr. 7 – Essen in London

London ist ein Schmelztiegel der Kulturen und das spiegelt sich auch bei der Essensvielfalt wieder. Es gibt wohl kaum ein Gericht, was du in London nicht bekommst. Die Auswahl für Vegetarier und Veganer ist groß und es muss keiner befürchten, hungrig ins Bett zu gehen.

Masala Zone

Es gibt einige Restaurant-Ketten, die mich immer wieder mit konstant gutem Essen versorgen. Dazu gehört „Masala Zone“. Hierher gehe ich, wenn mir nach gutem indischen Essen ist. Mittlerweile als Kette gleich mehrfach in London vertreten, gehe ich am liebsten zum Laden in Covent Garden (48 Floral Street, in der Nähe der Oper) oder dem in der Nähe  der Carnaby Street (9 Marshall Street). Mein Lieblingsgericht ist “Undhiyo & Lentil Khichdi“, bei dem Gemüse mit Linsen, Kochbananen und Kartoffeln gemischt und mit Reis angerichtet wird. Ein mittelscharfes Gericht, was mir von der Portion immer so ausreicht, dass ich leider keine Vorspeise mehr brauche. Das ist schade, denn das „Bhel“ und die „vegetable samosas“ sind ebenfalls köstlich. Du bekommst bei Masala Zone auch leckere Thalis und auch die Fleischesser werden satt, denn es gibt Gerichte mit Huhn, Lamm und Garnelen.

Woodlands Restaurants

Komplett vegetarisch geht es bei den „Woodlands Restaurants“ zu. An drei Standorten in London bekommst du hier authentische südindische Küche. Hier esse ich am liebsten „Masala Dosa“, ein dünner knuspriger Crêpe gefüllt mit Kartoffeln, dazu ein Kokos Dip. Aber auch die Kichererbsen sind lecker und ich habe hier auch schon nur eine Ansammlung an Vorspeisen gegessen.

Natural Kitchen

Bei „Natural Kitchen“ finde ich das Konzept gut, denn es ist eine Kombi aus Restaurant, Bar, Mitnehmservice, Saftbar und Café. Es gibt insgesamt sieben Restaurants über ganz London verteilt, ich kenne das in der Nähe des „Museum of London“. Probiert habe ich hier schon den „Halloumi cheese, carotte and courgette Burger“ (einen vegetarischen Burger mit Käse – Karottenpatty und gegrillter Zucchini obendrauf) und die „Basil Limeade“ (selbst gemachte Limonade mit Basilikum und Lime). Das Essen war sehr frisch, die Wartezeiten dennoch ok. Geschmacklich war der Burger sehr lecker. Ich habe die Skinny Variante gegessen, d. h. nur das Burgerpatty ohne Brötchen, dafür mit mehr Salat.

Vegetarischer Käse-Karotten Burger mit gegriller Zucchini in The Natural Kitchen

Vegetarischer Käse-Karotten Burger mit gegriller Zucchini in The Natural Kitchen

 

Neben Restaurantketten probiere ich auch gerne kleine, unabhängige Lokale und Foodmarkets aus.

La Polenteria

Meine neueste Entdeckung ist „La Polenteria“, ein gluten-freies italienisches Restaurant in Soho, Nähe Leicester Square. Hier werden Klassiker der italienischen Küche komplett gluten-frei und modern umgesetzt. Das Restaurant ist klein und gemütlich, der Service sehr gut, das Essen köstlich und die Preise angemessen und fair.

Aubergine Caponata und selber gebackendes Brot, Kartoffel-Kichererbsen Gnocchi und eine vegane Avocado-Schoko-Mousse - köstlich und gesund schlemmen in La Polenteria in Soho.

Aubergine Caponata und selber gebackendes Brot, Kartoffel-Kichererbsen Gnocchi und eine vegane Avocado-Schoko-Mousse – köstlich und gesund schlemmen in La Polenteria in Soho.

 

Southbank Centre Food Market

Wenn du einen Foodmarket probieren möchtest, kann ich dir den Southbank Centre Food Market empfehlen. Hier bekommst du am Freitag, Wochenenden und Feiertagen, die auf einen Montag fallen, verschiedenste Geschmacksrichtungen an den diversen Ständen. Die Preise sind klein, das Essen lecker und die Atmosphäre entspannt. Ich habe hier hervorragend indisch gegessen und leckere Smoothies getrunken.

Whistling Shop

Falls dir abends nach Cocktails ist, du aber eher Einheimische und nicht so viele Touristen treffen möchtest, gehe in den „Whistling Shop“ in der Worship Street. In der gemütlichen Kellerbar fühlst du dich ins Viktorianische England zurückversetzt, die Atmosphäre ist besonders und auch die Cocktails sind kein Standard.

Baker and Spice

Für ein leckeres Frühstück oder eine Pause mit Tee und Kuchen ist „Baker and Spice“ in Belgravia (Nähe Sloane Square) ein guter Ort. In der Gegend gibt es viele Bäckereien, ich finde die Mandel-Schoko-Croissants sind hier am besten. Knusprig, frisch und lecker.

 


round-up-london-totally-londonMit Totally-London möchte Simone ihre Passion für London mit anderen teilen. Herzstück ist das „London A-Z“, in dem Sehenswürdigkeiten, spannende Events, Restaurants und Aktivitäten vorgestellt werden; ausführlichere Berichte gibt es in den Blogposts. Wenn du nach dem Stöbern im Blog unbedingt nach London reisen möchtest, dir Reiseplanung aber ein Gräuel ist, hilft dir Simone gerne bei der Reiseplanung. Du findest totally-london unter www.totally-london.net, bei Facebook und Instagram.

 

London Tipps Nr. 8 – Globe Theatre

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Ein Geheimtipp ist es wahrscheinlich nicht, aber wir empfehlen jedem in London zumindest einmal einen Abend im Globe Theatre zu verbringen! Das Original Globe Theatre war schon im 17. Jahrhundert weit über Londons Grenzen hinaus bekannt und Shakespeare wurde hier groß, es ist also ein echtes Stück Londoner Geschichte.

Das heutige Globe Theatre läuft unter dem Namen Shakespeare’s Globe und ist eine nahezu perfekte Rekonstruktion des berühmten Globe Theatre des 17. Jahrhunderts, das die letzten Jahrhunderte leider nicht schadlos überstanden hat. Daher wurde es in den 1990er Jahren ca. 200 m vom Originalstandort wieder aufgebaut und wird seitdem wieder bespielt.

Man kann hier echte Klassiker der Londoner Theatergeschichte live unter freiem Himmel erleben, stehend im Innenraum, exakt so wie vor 400 Jahren. Die Atmosphäre ist wirklich unvergleichlich, meinen ersten Abend im Globe im Jahr 2002 werde ich nie vergessen (auch wenn ich meine Englischlehrerin damals vor dem Besuch dafür verflucht und während der Aufführung aufgrund der altenglischen Sprache nur maximal die Hälfte verstanden habe). Da das Theater ein Freilufttheater ist, ist es nur über die Sommermonate geöffnet und man sollte die Tickets vorab online buchen.

 


round-up-london-beforewedieAuf BEFORWEDIE bloggen wir, Katrin und Christian, über unser Faible für Traumstrände, Abenteuerreisen und die Metropolen dieser Welt. Bei uns findet man weder Pauschalurlaube auf Malle noch Backpacking durch Asien – wir sind irgendwas dazwischen und das ist perfekt für uns. Wer mag, darf auf BEFOREWEDIE.DE dabei sein.

 

London Tipps Nr. 9 – Die roten Doppeldeckerbusse

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Für Sightseeing in London gibt es verschieden Möglichkeiten. Eine davon sind die roten Doppeldecker Busse. Diese sind in ganz London unterwegs und eine preiswerte Alternative zu den Stadtrundfahrten im Hop-On, Hop-Off Bus. Im oberen Deck auf dem vordersten Platz hast du einen tollen Blick über die Straßen von London.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Linienbus nicht nur die Sehenswürdigkeiten von London abklappert, sondern auch durch Straßen fährt, die du sonst auf deiner Tour vielleicht gar nicht entdeckt hättest. Um problemlos die Busse im Stadtgebiet nutzen zu können, kaufst du dir am besten eine Oyster Card. Hierbei handelt es sich um ein Pre-Paid-Ticket, mit welchem du alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen kannst.

Noch ein Tipp. Damit der Bus auch wirklich an deiner Haltestelle hält, musst du ihm vorher ein Zeichen geben. Wenn du es vergisst, fährt der Bus einfach weiter, ohne zu halten. Mit den roten Doppeldecker Bussen die Gegend zu erkunden, macht wirklich Spaß und ist eine tolle Art London zu entdecken.

 


round-up-london-travelliciousHallo mein Name ist Peggy und auf meinem Blog travellicious schreibe ich über meine Reisen und leckeres Essen. London ist einer meiner absoluten Lieblingsstädte und ich möchte dir heute mein liebstes Fortbewegungsmittel in London vorstellen.

 

 

London Tipps Nr. 10 – Zur Weihnachtszeit nach London

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Mein persönliches Highlight in London? Die Wahl fällt mir nicht leicht. Doch diesmal hilft mir der Kalender, denn Weihnachten steht vor der Tür! Ich kann Euch nur empfehlen, während dieser für mich schönsten Zeit des Jahres ein paar Tage in der britischen Hauptstadt zu verbringen. Die schönsten Christmas Lights leuchten dann in der Regent, Oxford und Carnaby Street. Auch Covent Garden verwandelt sich in eine einzige pompöse Weihnachtsdekoration. Wer das mag, findet hier sein Paradies. Die Schaufenster bei Harrods und Selfridges sind aufwendig geschmückt und jedes erzählt seine eigene Geschichte.

London ist zwar nicht gerade für beeindruckende Weihnachtsmärkte bekannt, aber das Hyde Park Winter Wonderland ist ein Erlebnis. Neben einem Markt sind es vor allem das Riesenrad und die Eislaufbahn mit Livemusik, die die Besucher verzücken. In diesem Jahr wird hier das Ballett “Der Nussknacker“ aufgeführt. Jetzt fehlen nur noch die Weihnachtslieder. Dafür begebt Ihr Euch am besten zum öffentlichen Carol Singing am Trafalgar Square, den jedes Jahr eine Weihnachtstanne aus Norwegen schmückt. Zur Einstimmung auf die festliche Jahreszeit in London gibt es sogar den perfekten Film – “Tatsächlich Liebe“. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Ich werde im Dezember für vier Tage in London sein und kann es schon jetzt kaum erwarten, diesen Wahnsinn mitzumachen!

 


round-up-london-travelmoments1Steffi sammelt auf ihrem Blog Travel Moments besondere Reisemomente, Lieblingsorte und liebevolle Details, die ihr unterwegs immer wieder begegnen.

 

 

 

London Tipps Nr. 11 – Was anziehen bei einem Theater Besuch?

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Sehr lange habe ich einen Bogen um London gemacht. Ich war in meiner frühen Jugend dort (für einen Tag, auf der Rückreise von Mittelengland) und irgendwie blieb nicht viel bei mir hängen. Ich musste 30 werden, um mit einer Freundin erneut nach London zu fahren – und diesmal war ich völlig begeistert.

Inzwischen hatte ich ja auch bemerkt, dass ich ein echter Stadtmensch bin und die pulsierende Metropole London war genau das, was mir gefiel! Als Theaterliebhaber gingen wir natürlich auch in ein Stück am Westend. Wie man das in Deutschland so macht, putzen wir uns heraus, stöckelten ins Theater, Handtäschchen unter den Arm geklemmt, und gaben unseren Mantel an der Garderobe ab.

Aber an der Garderobe hingen gerade einmal eine Handvoll Mäntel. Es war Dezember, es war kalt. Wo waren die ganzen anderen Mäntel? Der Theaterbesuch war ein Kulturschock deluxe, denn für die Londoner ist ins Theater gehen offenbar so normal, wie für uns ein Cafébesuch nach einem Tag in der Stadt: Sie kamen, wie sie gerade waren, in Jeans und Turnschuhen und mit Einkaufstüten bepackt in den Theatersaal. Stopften die Tüten samt ihrer Wintermäntel unter die Sitze, holten sich noch eine Kleinigkeit zum Knabbern und warteten auf Vorstellungsbeginn.

Und da saßen wir nun, zwei Deutsche, mit dem kleinen Schwarzen völlig overdressed und es war für jeden wohl absolut offensichtlich, dass sich mal wieder ein paar Touristen ins Theater verirrt hatten. Auch wenn das so ganz anders ablief als bei uns, so gehören Theater doch auf jeden Fall zu London. Und wenn man schon da ist, sollte man sich das auch nicht entgehen lassen. Das kleine Schwarze kann aber wohl in den meisten Fällen zuhause bleiben.

 


round-up-london-wanderndIlona, leidenschaftliche Reisende, Hobbyfotografin und Buchliebhaberin erzählt auf ihrem Blog Wandernd von ihren Reisen in Nah und Fern, mit dem Zug, Flugzeug oder Fahrrad. Hin und wieder gibt sie sich auch einfach nur der Philosophiererei über das Reisen hin, teilt ihre Fotografien und auch die Liebe zur Literatur schlägt immer wieder durch.

 

London Tipps Nr. 12 – Temple Brew House

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Bei unseren Ausflügen in Britanniens Hauptstadt haben wir so einige schnucklige Ecken entdecken können. Das Temple Brew House hat uns dabei allerdings am meisten imponiert. Nach einem langen und zehrenden Stadtbummel braucht jeder eine ordentliche Stärkung. Genau das bekommst du hier.

In einer kleinen Seitengasse am Royal Courts of Justice gelegen, geht es in ein Kellerloft. Der erste Blick auf die Theke lässt Männerherzen sofort höher schlagen. Eine riesen Bierauswahl, wobei das Oliver Twist uns am meisten überzeugen könnte. Die Speisekarte lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Vom Salaten, über Sandwiches, klassischen Fish & Chips, sowie ausgefallenen Burgerkreationen hast du die Qual der Wahl. Unser Favorit – „Lemon & thyme chicken burger“.

Als Nachspeise empfehlen wir dir anschließend den warmen chocolate Brownie mit Eis. Danach bist du so wohlig entspannt, das du den restlichen Abend an der Bar, bei teilweise hausgebrauten Bierchen nette Gespräche führen kannst.

 


round-up-london-travelling-planetHi, wir sind Pia & Cris von Travelling-Planet! Langsames und intensives Reisen zu zweit – ausschließlich mit Handgepäck, ist unsere große Leidenschaft. Egal ob auf kurze oder längere Distanz. Schau doch mal vorbei, wir freuen uns auf dich!

 

 

London Tipps Nr. 13 – Londoner Bevölkerung & Fußball Stadion Tour

Londoner Bevölkerung

Einen Geheimtipp für eine so beliebte Stadt wie London zu finden, ist wirklich ein Meisterwerk. Ich war bereits mehrmals drüben auf der Insel und werde es bestimmt noch einige Male tun. Doch was ist das, was mich so fasziniert hat? Was ist mein Geheimtipp? Ist es ein leckeres Restaurant, ein guter Pub oder die vielen wundervollen Sehenswürdigkeiten? Nein!

Der wahre Grund, warum ich immer wieder in London lande und die Freude nicht kleiner wird, ist ganz klar wegen den Menschen selbst. Ich bin einfach jedes Mal aufs Neue fasziniert, wie offen die Einheimischen auf Fremde zugehen und dich ganz locker ansprechen. Als wäre es das Normalste der Welt. Warte mal – es ist das Normalste der Welt!

Ich liebe es, wie jeder mit jedem spricht und wie bunt London sein kann, trotz dem manchmal trüben Londoner Wetter. Somit möchte ich dir den „Geheimtipp“ geben, unbedingt und auf jeden Fall auf die Menschen in London zuzugehen und die Vielfalt kennenzulernen. Lass dich ruhig in Gespräche verwickeln und neue Bekanntschaften machen. London fasziniert, auch abseits der typischen Sehenswürdigkeiten.

Fußball Stadion Tour

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England hat seit ziemlich langer Zeit als Fussballnation nicht wirklich was gerissen. Doch London lebt den Fussball und das fast schon täglich. Gleich mehrere Topklubs der englischen Liga kommen aus der Hauptstadt und sorgen wöchentlich für Freude und Trauer bei den eigenen Fans. Daher bietet es sich in London perfekt an, hinter die Kulissen der großen Klubs zu schauen und eine geführte Stadiontour zu machen.

Dieses unvergessliche Erlebnis habe ich mir im Stadteil Fulham auf der Stamford Bridge gegönnt. Die geführte Tour beginnt mit einem Rundgang auf der noch leeren Tribüne, bevor es in die Umkleidekabine der Gäste, sowie der Heimmannschaft geht. Ich werde das Gefühl nie vergessen, wie es ist, in der gleichen Umkleidekabine wie die großen Stars zu sitzen, wo ihre Ausrüstung für das nächste Spiel bereits vorbereitet ist.

Ebenfalls durch den Tunnel zu laufen und in das riesige Stadion rauszulaufen, muss als Spieler jedes mal Gänsehaut pur sein. Für mich war es das, auch ohne den Applaus. Auf der Tribüne dann noch im Sitz des Trainers zu sitzen, ist natürlich die Kirsche auf der Sahne auf der Torte des Lebens! Solch eine Tour zu machen, kann ich jedem Fussballfan ans Herz legen. Ein persönlicherer Blick hinter die Kulissen ist fast nicht mehr möglich. Wenn die Möglichkeit besteht, darauf noch ein Spiel mit tausenden tobenden Fans zu erleben, darfst du das nicht verpassen! Dein Fussballherz wird dir sehr dankbar sein.

 


round-up-london-7kontinenteAuf dem Blog 7kontinente geht es vor allem um den wahren Grund unserer Reisen – Selbstfindung. Für Igor ist Reisen der schönste Weg, zu sich selbst zu finden und die Welt in seiner ganzen Schönheit zu entdecken. Gerne teilt er seine Erfahrungen und neue Weltansichten mit all seinen Lesern.

 

London Tipps – So geht’s weiter

Das waren jede Menge tolle Empfehlungen. Vielen Dank an alle Reiseblogger fürs Mitmachen und die Vorstellung ihrer persönlichen London Tipps.

Für meine nächste London Reise bin ich also bestens vorbereitet. Das eine oder andere werde ich auch auf jeden Fall selbst ausprobieren. Da ich aber nur ein Wochenende in London sein werde, wird es wohl etwas knapp, alle Tipps auszuprobieren.

Dennoch bist du nun gefordert. Welche London Tipps hast du, was  muss ich unbedingt sehen? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Auf Instagram kannst du mich dann während meiner London Reise verfolgen. Kennst du schon meinen Instagram Account? Ich freue mich, wenn du mich dort besuchen kommst und mit dabei bist, wenn ich die vielen London Tipps umsetze.

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