Augen zu und durch!

Denke ich mir häufig, wenn ich wieder mal fotografiert werde. Ich mag es nicht, wenn ich fotografiert werde. Dementsprechend findest du normalerweise weder auf dem Blog noch bei Instagram noch sonst wo im Netz besonders viele Fotos, auf denen ich zu sehen bin.

 

Heute mache ich mal eine Ausnahme.

Jessica von yummytravel hat in ihrer aktuellen Fotoparade dazu aufgerufen, endlich mehr authentische Fotos zu zeigen und nicht nur die auf Hochglanz polierten und gestellten Fotos, die man ganz häufig findet. Die schöne heile Welt bleibt heute mal außen vor. Heute zeige ich dir, wie es bei Sinne und Reisen hinter der Kulisse aussieht.

 

Gespannt? Na dann los.

Auch ich mag sie, die schönen Fotos, die ein Motiv oder eine Destination besonders schön darstellen. Denn häufig möchte ich dann auch dorthin. Ist ja klar. Doch nicht immer, sieht es dann hinter der Kamera genauso schön aus.

Oder nehmen wir die perfekt gestylten Instagrammer, die sich für ein spektakuläres Foto in Gefahr bringen. Erst neulich auf meiner Portugal Reise erlebt, als Mädels auf ihren Schuhen mit Plateauabsätzen möglichst nah am Felsrand des Cabo de Roca und hinter der Absperrung umher kletterten um sich gegenseitig für das ultimative Selfie zu übertrumpfen.

Ich mag das nicht und so etwas wird es bei mir und mit mir nicht geben.

 

Ich habe auch mal schlechte Laune

Wer kennt das nicht?! Es gibt so Tage, da läuft alles schief oder man möchte am liebsten im Bett liegen bleiben. Und manchmal hat man eben schlechte Laune. Auch auf Reisen. Warum auch nicht?!

So ein Tag habe ich auf meiner Reise nach Warnemünde in diesem Jahr gehabt und dann kam dieses Foto bei bestem Niesel-Ostsee-Wetter zustande.

Was hilft bei schlechter Laune? Hätte man mir einen Cupcake oder ein Stück Kuchen gereicht, wäre meine Laune schlagartig wieder gestiegen. Damit kann man mich immer bestechen.

 

Süßes, süßes, süßes…

Apropos Kuchen… Es kann schon mal eine Weile dauern bis ich so ein Schleckerteilchen ins rechte Licht gerückt habe. Da kann der Cappuccino schon mal kalt werden. Hier erlebt bei meiner Lieblingsbäckerei in London. Die Cronuts schmecken zwar lecker, aber ohne eine Foto von ihnen zu machen, gelangt keins in meinen Magen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Höchst konzentriert geht es an die Arbeit.

 

Am Ende der Welt

Ich liebe Sonnenuntergänge und da kann ich mir schon mal den Hintern abfrieren. Mal schnell in 5 Minuten ein Foto schießen – damit ist es meistens nicht getan. Damit ein tolles Foto entsteht müssen schon mal unterschiedliche Einstellungen ausprobiert und unendlich viele „Probe“ Fotos geschossen werden.

Auf meiner Portugal Reise war ich am Cabo Sao Vicente und habe den Sonnenuntergang erleben dürfen. Was für ein schöner Moment und wie kalt es dort plötzlich wird, wenn der Wind am südwestlichsten Zipfel Europas hoch über dem Atlantik ohne Sonne weht.

Auch hier volle Konzentration und in sicherem Abstand zum Abgrund.

 

Ganz schön geschwätzig

Ein gutes Beispiel dafür, dass ich immer heimlich abgelichtet werde, ist dieses Foto. Inzwischen ist mein Freund ziemlich kreativ geworden, wenn es darum geht, mich zu fotografieren. Keine Ahnung, wie er das wieder geschafft hat. Vielleicht war ich auf diesem Foto auch von der Ostsee abgelenkt.

Das Foto ist auch noch mal in Warnemünde entstanden. Direkt nach der Ankunft ging es erst mal zu Kaffee und Kuchen auf die Terrasse des Hotels mit Blick auf die Ostsee. In meinem Redeschwall wurde ich dann erwischt.

 

Im Berlinale Fieber

Wenn ich mal nicht auf Reisen bin, findet man mich im Februar immer auf der Berlinale. Für diejenigen unter euch denen das kein Begriff ist: die Berlinale ist DAS Filmfestival schlechthin in Deutschland. Hier werden Premieren gefeiert und die Promis geben sich die Klinke in die Hand. Für 10 Tage verwandelt sich Berlin in eine filmische Wunderwelt.

Als Film- und Serienfan muss ich natürlich dabei sein, wenn der ein oder andere Film seine Premiere in Berlin feiert. Als „Normalsterblicher“ hat man dann neben den Promis auch immer Gelegenheit, Premierentickets an den langen Schlangen der Berlinale Kassen zu erstehen.

Da gibt’s dann auch mal ein lachendes Bild von mir. Aber perfekt ist anders, die Augen müssen beim Fotografieren natürlich geschlossen bleiben.

 

Undercover

Ach ja, manchmal bin ich auch undercover als Zwerg unterwegs. Zumindest könnte man das bei diesem Foto meinen, oder? Hier bin ich auf der Pirsch nach einem Foto in Berlin. Ihr wisst ja vielleicht, dass ich liebend gerne Nachtfotos schieße und dies hier war so ein Moment. Bis dann endlich das gewünschte Licht bzw. die gewünschte Dunkelkeitsstufe eingetreten war, kann schon mal eine Weile vergehen. Es war etwas kühl und genieselt hat es auch. Da kam mir die Kapuze ganz recht. Voilà, der Fotografen Zwerg war geboren.

 

Diesen Artikel würde es wahrscheinlich auch nicht geben, wenn mein lieber Freund nicht so hartnäckig versuche würde, mich immer wieder abzulichten. Was dabei herauskommt, habt ihr nun gesehen.

Wie ist es bei euch? Lasst ihr euch gerne fotografieren oder gibt es von euch auch Undercover Zwerge Fotos? 😉 Ich bin gespannt. Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen.

 

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